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Die Krim
Sie ist eines der populärsten Kurortzentren des Osteuropas. Die Touristen locken nicht nur reichliche Sonne, goldene Strände, subtropisches Klima, vortreffliche Heilstätten sondern auch bezaubernde natürlich-geographische, geologische und landschaftliche Denkmä der Natur, Gedenkstätten aus dem Mittelalter, Heilstätten an. Die Krim ist einer der einzigartigen Orte der Welt. Hier
kommen etwa 2600 wilde, einheimische Pflanzenarten vor. Jewpatorija Das Kurstädtchen Jewpatorija liegt an der Westküste der Krim, an der Kalamitski-Bucht. Hier heilen zärtliche Sonne, Meer, reine Luft und Heilschlamm aus dem Manjakskyj-Salzseen; Salzwasser aus den Mineralquellen. Zu Beginn des 5. Jahrhunderts entstand auf dem Gebiet des heutigen Jewpatorija die griechische Handelssiedlung Kerkinitida. Ende des 15.Jahrhunderts bauten Türken auf dem Gebiet des antiken Kerkinitida die befestigte Stadt Geslev, die zum Zentrum des Sklavenhandels auf der Krim wurde. Bemerkenswert sind die Moschee "Dshuma-Dshami" des 16 Jh., Karaimische Kenassen aus dem 19.Jh. Jewpatorija ist als Kinderkurort berühmt. Bachtschysaraj Bachtschyssaraj ist die alte Hauptstadt der Krimtataren.
Das staatliche kulturgeschichtliche Schutzgebiet umfaßt Höhlenstadt
Mangup-Kale(6. - 15.Jh.), die in der Geschichte der Krim eine wichtige
Rolle spielte; die Felsenstadt Tschufut-Kale (5. - 19.Jh.); das Mariä-Himmelsfahrt-Kloster
(13. - 15.Jh.) und der Khans-Palast (16. - 18.Jh.), der von den italienischen,
iranischen, türkischen, ukrainischen und russischen Meistern errichtet
wurde Sewastopol Sewastopol ist eine der bekanntesten Städte der Krim. Heute ist Sewastopol die Hafenstadt, industrielles, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum. Das Freilichtmuseum "Chersones Tavrijskyj" m 5.Jh. gründeten griechische Kolonisten die Stadt Chersones, die später als Teil des byzantinischen Reiches wurde. Im Jahre 988 eroberte der Kiewer Fürst Wladimir die Stadt, die später im 13.Jh. von Mongolo-Tataren zerstört wurde. Vor 170 Jahren begann man mit der Erforschung dieses Gebietes. Die Ausgrabungen von Chesones gehören zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt Sewastopol. Die Sammlung des Museums zählt über 200 000 Ausstellungsgegenstände. Die mittelalterlichen Festungen befinden sich in Inkerman und Balaklawa. Museum der Verteidigung und Befreiung Sewastopol Das Museum umfaßt das PanoramäDie Verteidigung
Sewastopols 1854-1855", das eine eindrucksvolle Darstellung des Krieges
bietet und das DioramäSturm auf die Sapun-Höhen am 7. April
1944". Zum Komplex des Museums gehören der Malachow-Hügel
und die Wladimir-Kathedrale, wo sich in der Grabstätte die sterblichen
überreste der Admirale Lasarew, Kornilow, Nachimow, Istomin befinden Jalta Die Stadt mit den Nachbarstädtchen Gursuf, Liwadija,
Gaspra, Simeis, Mischor und Foros gilt als einer der weltberühmten
Kurorte der Krim. Aluschta Wenn auch weniger attraktiv als Jalta ist diese Stadt doch ein beliebter Ferienort. In Aluschta (im Altertum - Aluston) und ihrer umliegenden Gegend sind eindrucksvolle Gedenkstätten angeboten. Hier befindet sich das Museum der staatlichen Wald- und Jagdwirtschaft, des Jaltaer Naturschutzgebietes und erheben sich der Bärenberg Aju-Dag, das Bergmassiv des Demerdshi, malerische Wasserfälle Utschan-Su und Dshur-Dshur. Erdbeben sowie Wind-und Wassererosien haben das Tal der Geister mit echten "Brockener Gespenstern" geschaffen, eine Ansammlung grotesker hoher Felsen, die an Pilze, Riesen und Kobolde erinnern. Aluschta ist ein groß Naturschutzgebiet, wo im Herzen der Gebirgskrim Ersterschaffen gewahrt wurde. Der Staatliche Schloßpark in der Stadt Alupka Die Hauptsehenswürdigkeit von Alupka - der Woronzow-Palast,
der 1828 - 1848 als Krimer Residenz für Generalgouverneur der Noworossijsker
Region Woronzow errichtet wurde, - macht das Städtchen zu einem der
lohnendsten Ausflugsziele auf der Krim. 150 Räume des Palastes sind
prachtvoll ausgestattet. Hier befindet sich das Museum für bildende
Kunst. Auf dem Gelände des Schutzgebietes von Alupka gibt es der
Palast von Massandra, der im 1892 bis 1902 extra für Imperator Alexander
III. gebaut wurde Der Weiße Palast von Liwadija In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhuderts wurde der Palast von Liwadija zum bevorzugten Aufenthaltsort Nikolaus II. und seiner Familie. Zum Palast von Liwadija gehört ein Park, der im 19.Jh. angelegt wurde. Im Februar 1945 tagte in Liwadija die Konferenz von Jalta, auf der Roosevelt, Churchill und Stalin über das Schicksal Europas berieten. Unvergeßliche Eindrücke hinterlassen der malerische Aj-Petri- Berg, das Wasserfall Utschan-Su, sowie die interessante Märchenwiese und das Schloß "Schwalbennest". Sehr populär sind die Ausflüge in Nikitskij Botanischen Garten, dessen Sammlung über 30 Tausend verschiedene Pflanzenarten zählt. Sehr lohnend ist eine Umrundung zu Wasser mit dem Linienschiff oder mit dem Boot . Kertsch Die Stadt befindet sich im Südwesten der Krim. Besonderes Interesse verdient das Nationalschutzgebiet; auf seinem Gelände befinden sich die Ruinen der antiken Hauptstadt des Bospor-Reiches Pantikapaj, der antiken Städten Nimfej, Mirmekij, Tiritaka, Porfenij, der Zarskyj-Kurgan - ein Hügelgrab aus dem 4.Jh. v.Chr., der riesige Obelisk des Ruhms. Hier sind auch viele Gedenkstätten, die mit der Verteidigung und Befreiung der Kertschenskij - Halbinsel in den Jahren des II.Weltkrieges verbunden sind. Feodosija Die Stadt entstand im 6.Jh.v.Chr. Ende des 13.Jh. gründeten
genuesische Kaufleute in der Bucht von Feodosija den Handelshafen Kaffa.
Die Stadt ist durch die Ruinen der genuesischen Stadtbefestigung aus dem
14.Jh., die Armenische Kirche des 15.Jh. und die Moschee Mufti-Dshami
aus dem 16.Jh. bekannt. Hier befindet sich die Gemäldegalerie Aiwasowskiys,
die sich der Künstler noch zu Lebzeiten selbst eingerichtet hat Staryj Krim Hier können Sie die Khans Moschee aus dem 14.Jh., das armenische Kloster Surb-Chatsch aus dem 14. bis 18.Jh. und das Wohnhausmuseum des russischen Schriftstellers A.Grin besichtigen. Sudak Eine erste urkundliche Erwähnung der Stadt ist für 3.Jh. als die Festung Sugdaja, die Handelsstadt auf dem großen seidenen Weg nachgewiesen. Jetzt funkzioniert hier das staatliche architektonisch-geschichtliche Schutzgebiet, wo die Genuesische Festung aus dem 14. und 15.Jh. zu besichtigen ist. Über die Krim kann man unendlich sprechen, sie, wie
im Tropfen des Wassers, spiegelt die Seiten der Geschichte und Kultur
ab und öffnet die Möglichkeiten, sich mit der einzigartigen
Natur zu berühren. "Es gibt so schöne Orte der Erde, deren
jeder Besuch die Empfindung des Glückes, der lebenswichtigen Fülle
hervorruft. Das ist die Krim. Deshalb trägt jeder, wer sie besucht
hat, nach dem Abschied mit der Krim das Bedauern und den leichten Kummer
fort, welche die Erinnerungen an die Kindheit und Hoffnungen noch einmal
"diese mittägige Erde" zu sehen hervorrufen. |
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